GANZHEITLICHE MARKENFÜHRUNG
IM INDUSTRIEMARKT

Man kann nicht nicht kommunizieren.
Paul Watzlawick

Eine Marke ist heute anerkanntermaßen mehr, als nur ein bloßes Logo oder ein Schriftzug. Sie ist im Idealfall der Inbegriff für besondere Eigenschaften oder Leistungen. Sie drückt in Kurzform aus, wofür Produkte oder gesamte Organisationen stehen und inwiefern sie sich von Wettbewerbern abheben. Dieses Image, das sich zu Produkten oder ganzen Unternehmen in ihren Zielmärkten entwickelt, lässt sich durch Markenführung aktiv steuern. Wie in der einschlägigen Literatur oft zitiert, wird die Bedeutung der Markenführung von vielen Unternehmen im Industriemarkt jedoch als gering eingestuft und oftmals sogar als unnötig angesehen. Daher haben sich in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Werkzeuge zur aktiven Markenführung insbesondere in der Konsumgüterindustrie etabliert. Einzelne Unternehmen beweisen aber auch im Industriemarkt immer wieder, dass durch aktive Markenführung der Erfolg gesteigert werden kann. Jedoch sind auch dann, wenn Modelle und Strategien eingesetzt werden, die Maßnahmen im Regelfall nicht aufeinander abgestimmt. Diese partikularen Aktivitäten beinhalten ein großes Risiko, denn ausschließlich eine widerspruchsfreie Wahrnehmung führt zu Sympathie und Vertrauen von den Stakeholdern zur Marke und erzeugt dadurch die Basis für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

Wie steht es wirklich um die Markenführung in den industriellen Märkten?

Diese Frage beantwortet der HBMI. Der HBMI misst die Realisierung einer ganzheitlichen Markenführung. Er wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm von Prof. Dr. Ralph Blum und simatura-Gründer Bastian Kelz entwickelt. Zum Einsatz kommt der HBMI sowohl in einzelnen Unternehmen, als auch in kompletten Märkten. Die erste Studie des HBMI wurde im Jahr 2012 im deutschen Industriemarkt durchgeführt.

Zum heutigen Zeitpunkt ist der HBMI weniger als absolutes, sondern vielmehr als ein relatives Maß zum Erreichungsgrad der ganzheitlichen Markenführung zu sehen. In den nächsten Jahren wird der HBMI daher weiterentwickelt und durch regelmäßige Erhebungen ausgebaut. Dies ermöglicht, den Unternehmen im deutschen Industriemarkt künftig als Referenzwerte ein immer aussagekräftigeres Bild über die Entwicklung der Markenführung im Markt aufzeigen zu können.

Die Ergebnisse der HBMI Studien sind stets anonymisiert und werden unmittelbar nach der Auswertung den interessierten Teilnehmern übermittelt, die somit von detaillierten Ergebnissen und einem Wissensvorsprung profitieren. Dies bringt den Teilnehmern den Vorteil durch die Evaluierung der eigenen Markenführung Potentiale zur Optimierung herausfinden zu können. Erst nach gewisser Zeit werden Auszüge der Ergebnisse im Rahmen von Fachvorträgen und Veröffentlichungen publiziert. Der Fokus dabei liegt vor allem auf Veränderungen des HBMI über die Jahre hinweg.

Die nächste Studie - HBMI 2013 - ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Zur Teilnahme aufgerufen sind das Topmanagement von Unternehmen im Bereich der Industriegüter und Business-to-Business-Dienstleistungen, sowie deren Führungskräfte. Die Durchführung erfolgt hier über die online-Plattform des HBMI.


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www.simatura.com

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